Über Uns

Cinetarium
Klaus Stanjek 2015

CINETARIUM Dokumentarfilmproduktion

CINETARIUM ist eine Dokumentarfilm-Produktionsfirma mit Sitz ist in Potsdam-Babelsberg. Wir stellen Filme her zur Nutzung im Fernsehen, Kino und in der Bildungsarbeit. Und das inzwischen seit 40 Jahren. Was uns bereits diverse Filmpreise und Auszeichnungen einbrachte.

Im Zentrum steht die Leidenschaft für das dokumentarische Filmemachen mit seinem breiten Formenspektrum. Das Erkunden realer Lebenswelten und das öffentliche Kommunizieren durch Filme mit Zuschauern begeistert den Firmengründer und Inhaber Klaus Stanjek seit langem. Nach seinem Studium der Psychologie und Biologie forschte er einige Jahre lang im Bereich Kulturenvergleich mit sozialanthropologischer Perspektive. Anschließend wechselte er zum Dokumentarfilm: Regiestudium an der Münchener HFF, dann Dozent an verschiedenen Ausbildungsstätten, dann Professur für Dokumentarfilmregie an der Potsdamer Filmhochschule (1993-2014).

Die Themen seiner Filme handeln immer wieder von anderen Welten – jenseits der vom Kommerz dominierten Gesellschaft, von Kinderwelten, von archaischen Welten und anderen Lebensformen. Einige seiner Filme beleuchten wenig bekannte soziale Gruppen (wie die nach urchristlichen Regeln lebenden „Hutterischen Brüder“ in Kanada oder das Anarchistische Projekt „Christiania“ in Dänemark) und dabei die existentielle Frage: „Wie kann Gemeinschaftsleben funktionieren?“ Andere Filme betrachten neuere Entwicklungen in der eigenen Gesellschaft mit kritischem Tenor (z.B. ökologische Themen).

Nicht selten waren einzelne Filme ihrer Zeit deutlich voraus. Bereits 1984 haben etwa Die Wasserherren auf die großen Risiken der Privatisierung des Trinkwassers hingewiesen – lange bevor dieses Thema breitere Aufmerksamkeit erfuhr. Mit dem Film „Zwielicht“ über die Nachteile der künstlichen Beleuchtung trafen wir 1991 auf allgemeines Erstaunen – zwanzig Jahre vor der heftigen Debatte über Glühlampen. Mit „Dreikäsehoch & Co.“ haben wir die Vorzüge der Gemeinschaftsbetreuung für Kleinkinder geschildert – in einer Zeit, in der Kinderkrippen noch verpönt waren.

In den letzten Jahren haben wir uns mit historischen Themen beschäftigt, die wir für relevant für unsere Gegenwart halten – „Klänge des Verschweigens“ mit Blick auf die Verfolgung der Homosexuellen, und „Rote Räte“ wegen des aktuellen Ringens um Demokratie. Auch das gegenwärtige AnimaDok-Projekt „Die Paradies-Sucher“ handelt von historischen Reformbestrebungen mit erheblicher Relevanz für unsere heutige Gesellschaft.

Wir achten sehr auf die Glaubwürdigkeit und die Recherchebasis unserer Dokumentarfilme. Daneben ist uns auch die intensive Wirkung auf die Betrachter wichtig – etwa durch sinnliche Präsenz dokumentarischer Szenen. Aus diesem Grund realisieren wir Filme jeweils mit unterschiedlicher Formensprache, sei es als Beobachtung, als Dokumentarspiel oder auch mit AnimaDok-Methodik.

Gerne arbeiten wir mit kleinen Teams. Dabei haben wir mit erfahrenen, namhaften Profis zusammengearbeitet – mit Kameraleuten, Tonmeistern, Editoren, manchmal auch in Kooperation mit anderen Produzenten (z.B. Ö-Film, Ventana-Film, maxim-Film).

CINETARIUM hat mit diversen TV-Anstalten (NDR, WDR, ORB, 3sat, ZDF-arte u.a.) zusammengearbeitet; ebenso mit mehreren Bildungsinstitutionen (Dt. Jugendinstitut, FWU, Gesunde-Städte-Projekt) und verschiedenen Vertriebsfirmen (atlas-Film, Verleihgenossenschaft der Filmemacher, good-movies, W-Film). Einige Filme fanden auch ihren Weg ins Kino: Quer zur Landschaft, Die Wasserherren, Zwielicht, Kommune der Seligen, Klänge des Verschweigens und gegenwärtig Rote Räte.